Teamkonflikte: worüber sich gut streiten lässt

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  • Homeoffice-Regelungen
  • Prioritäten und Ziele
  • Arbeitsverteilung (Qualität, Quantität, Präferenzen)
  • Zuständigkeiten
  • unklare Erwartungen und fehlende Absprachen
  • Urlaubsplanung
  • unklare Kommunikationspräferenzen (Slack? Telefon? Mail?)
  • fehlende Möglichkeiten der Kommunikation (Homeoffice, Überlastung / Unerreichbarkeit / Abwesenheit von Expert:innen)
  • Persönlichkeitsunterschiede und Annahmen übereinander
  • und nicht zuletzt Themen, die außerhalb der eigenen Gestaltungsmöglichkeiten liegen: andere Teams und Abteilungen, Bürokratie, gesetzliche Vorgaben (die ggf. nicht gut kommuniziert wurden), die Teamleitung …

Woraus sich ein Teamkonflikt zusammensetzt

Die obigen Punkte sind die beobachtbaren Streitpunkte, quasi die Spitzen der Eisberge.

Nicht beobachtbar sind meist die verletzten Bedürfnisse, die unter den sichtbaren Auseinandersetzungen liegen. Das sind z. B.:

  • Zugehörigkeit, Ein- und Ausschluss: wer gehört wo dazu? Wer nicht (mehr)? Warum?
  • Kampf um Anerkennung, Respekt, Wertschätzung von Einsatz, Kompetenz, Wissen
  • Gerechtigkeit und Ausgleich von Geben und Nehmen

Wenn in Deinem Team immer wieder gestritten — oder inzwischen viel geschwiegen — wird und Du das ändern möchtest, kann eine Klärung hilfreich sein. Wichtig ist hierbei, auch auf die Gefühle und Bedürfnisse einzugehen. Denn es geht bei andauernden oder wiederkehrenden Konflikten meist um Verletzungen und Kränkungen — somit um Beziehungs- und keine Sachfragen.

Wer diese ignoriert, kommt nur zu Scheinlösungen, die nicht tragen. Das mag kurzfristig ausreichen, für eine weitere produktive Zusammenarbeit jedoch nicht. Denn dafür braucht es Klarheit im Miteinander — wodurch wiederum Zu- und Vertrauen entstehen kann.

Was tun bei Teamkonflikten?

Erlebst Du wiederkehrende Konflikte in Deinem Team?

Fragst Du Dich manchmal, wie es sein kann, dass Problem X nicht längst gelöst wurde — und stattdessen immer wieder aufgewärmt wird? Wunderst Du Dich, dass Deine eigentlich sehr cleveren Kolleg:innen (und Du) es immer wieder schaffen, keine vernünftige Lösung zu entwickeln für ein augenscheinlich banales Problem?

Dann liegt vielleicht mehr dahinter.

Du hast mehrere Möglichkeiten:

1. Sprich mit Deinem Team über Deine Beobachtung.

Teilen sie diese? Falls nein, frage ich Dich: Übertreibe ich? Oder will mein Team ausweichen?

2. Nehmt Euch explizit Zeit um zu ergründen, wieso dieses Problem so „besonders“ ist.

Wie kriegt Ihr es hin, dass die „Lösungen“ immer wieder diskutiert werden und es nie zum Abschluss kommt? Was macht dieses Problem so anders als diejenigen, die Ihr gut löst?

3. Lasst Euch unterstützen.

Nicht jedes Problem kann durch weiteres Nachdenken in denselben Kreisen gelöst werden. Insbesondere, wenn bereits etwas „heißere“ Emotionen im Spiel sind, ist es ratsam, sich bei der Analyse und Klärung extern begleiten zu lassen, damit sich alle Teammitglieder an der Lösung beteiligen können und niemand gleichzeitig moderieren muss (und sich dabei vielleicht noch in die Nesseln setzt). Eventuell ist auch ein Clarity TeamCoaching für Euch interessant.

Sprich mich an, wenn Du erfahren willst, wie ich Euch unterstützen kann.

Caroline Kikisch Profil

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